Gedanken zu Corona/Covid-19

Diese Inhalte dienen nur der internen Diskussion.
Einige Gedanken von Ralf Schmidt, Vorstand AHORN Immobilien AG

 

Zuerst ein großer Dank an alle Ärzte, Krankenpfleger und Menschen, die für unsere Gesundheit arbeiten. Wir hoffen, dass schnell ein Impfstoff für alle Menschen auf der Welt gefunden und zur Verfügung gestellt werden kann. Wir wünschen uns eine konsequente Einhaltung von allen gesundheitssichernden Maßnahmen.

 

Aber was läuft u.E. falsch? Eine unvollständige Auflistung ...

  • Keine bundeseinheitliche Regelungen. Es geht nicht, dass jedes Bundesland in fast allen Punkten eigenständig entscheiden darf (Veranstaltungen, Schulpflicht, Öffnungsregelungen, Veranstaltungen, Grenzen etc.) – Gleiches auch europaweit. So entsteht Neid und Ungleichheit.
  • Kinder müssen wieder zur Schule – obwohl kein richtiger Unterricht möglich ist und jeder auf Versetzung bestehen kann (wg. Unterrichtsausfall). Unbeschreiblich
  • Kleinkinder sollen wieder in die Kitas/Kindergärten, obwohl sie keinen Abstand halten können. Auch Kinder transportieren Corona.
  • Schüler und Studenten sollen ihre Prüfungen machen. Auch Schüler und Abiturienten transportieren Corona ... und sollten Ihren Abschluss automatisch erhalten bzw. versetzt werden. Unterricht muss bis auf Weiteres anders gestaltet werden als Zusammenkünfte in geteilten/gedrittelten Klassen.
  • Mieter brauchen keine Miete zahlen (wenn sie von Corona betroffen sind), egal ob sie reich oder arm sind. ... und keine Nebenkosten wie Heizung, Wasser etc. - die sollen die Eigentümer zusätzlich tragen. Keine soziale Abwägung. Hier sollten Arbeitsamt u. Jobcenter personell aufgestockt werden und wenn sozial Schwache nicht ihre Miete zahlen können, sollte dies durch einen Fonds geregelt werden (oder Aufstockung Wohngeld). Hier wird die Finanzlast einseitig auf die zumeist privaten Vermieter verschoben, welche aber ihre Kredite bedienen müssen. Die Beweislast ist für Vermieter viel höher angesetzt als bei Mietern. Geht gar nicht. Hier eine Analyse von uns.
  • Einseitige staatliche Unterstützung für große Firmen. Einzelne riesige Firmen (z.B. aktuell Adidas) erhalten vom Staat massive Unterstützung, ohne dass es Regelungen für andere Firmen (Puma, Jako u. noch kleinere) gibt. Ein Unding.
  • Kaum Unterstützung für Obdachlose. Ein Skandal. Unzählige Hotels würden sich über Belegungen freuen. Es wäre ein kleiner Betrag für die Städte.
  • Keine Maskenpflicht in Taxis, Bussen, Bahnen etc. Nur Empfehlungen, obwohl jeder weiß, dass es hilft. Jeder Wissenschaftler weiß, dass nur FFP3-Masken richtig helfen u. der Bevölkerung wird suggeriert, das auch selbstgenähte Stofflappen helfen. Eine Beruhigungslüge sondergleichen.
  • Fehlernder Schutz für Ärzte, Apotheker und andere im Gesundheitswesen. Wieso gibt es hier keine Pflicht für Schutzwände und Abstand halten z.B. in Wartezimmern?
  • Fehlende Maskenproduktionen in Deutschland. Wir brauchen Produktionsstätten in Deuschland.
  • Kaum neues Geld für Forschung (10 Millionen aktuell bei zig Milliarden Hilfe für alle).
  • Keine Anreize zum Blutspenden. Hier sollte die Spendenvergütung start angehoben werden und Personen, die bereits Corona hatten und Abwehrzellen gebildet haben, sollten noch mehr Geld (z.B. 1000,- Euro) erhalten, damit Kranke diese Antikörper erhalten.
  • Keine Spendenaufrufe von nationaler Seite aus für spezielle Hilfsprojekte (ich erinnere nur mal daran, wieviel Geld für Notre Dam in wenigen Tagen zusammen kamen). Dummheit sondergleichen.
  • Keine internationale Zusammenarbeit und kaum Austausch über Ursachen und Erfolg. Gerade mal ein kurzer G7-Videogipfel. Wir brauchen einen weltweiten Zusammenhalt.
  • Fast keine Hilfe für Flüchtlingslager, -unterkünfte. Jeder denkt nur an sich.
  • Pflegeheime und Krankenhäuser erhalten zu wenig Hilfe für Trennung und Betreuung von Insassen und Schutzvorkehrungen für das Personal.
  • Großveranstaltungen sind anzahlmäßig bundesweit nicht definiert. Veranstalter stehen bundesweit alleine da. Die Länder ignorieren dies aktuell.
  • Geschäftsöffnungen bis 800 m2 erlaubt, keine Möbelhäuser aber Autohändler. So werden wirtschaftliche Prioritäten gesetzt. Riesige Buchhandlungen wie Thalia, Gartencenter, Kirchen etc. dürfen öffnen - und Friseure ohne Mindestabstand. Gesundheit und Vorsorge wird nicht ausreichend gesichert.
  • Erntehelfer werden ohne Kontrollen ins Land gelassen und Flüchtlinge dürfen weiterhin nicht in Deutschland arbeiten und helfen. Eingliedern statt weiteres Ausgrenzen sollte angesagt sein.
  • Schließung von Landesgrenzen, obwohl andere Länder die gleichen Probleme haben. Somit wird der Warenverkehr verkompliziert. Eine europaweite einheitliche Ausgangsbeschränkung wäre hilfreicher und würde den sich dadurch weltweiten erstärkten Ausländerhass bekämpfen.
  • Wir haben immer mehr Arbeitslose, es werden aber keine „Kurzausbildungen“ für zusätzliche Arzthelfer angeboten. Ebenso sollten Ämter zur Verteilung von Hilfsgeldern mit Personal aufgestockt werden.
  • Unternehmensförderung für alle. Jedes Unternehmen erhält 9000/15000/25000 Euro ohne Prüfung und Auflagen. Egal, ob das Unternehmen schließen musste oder Toilettenpapier herstellt ... unglaublich.
  • Erstaunliche Einigkeit unter allen Parteien: Im Prinzip tragen alle Parteien alle Maßnahmen mit. Selbst Oppositionsparteien inkl. Grüne und Linke haben keine grundlegend anderen Auffassungen (siehe alle Punkte oben). Kein Wunder, dass die CDU immer weiter in Umfragen vorne liegt.

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